Mastiff

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Geschichte

Der ursprünglich aus England stammende Mastiff zählt zu einer der ältesten Hunderassen der Welt. Diese Kolosse wurden in der Antike als Kriegs- und Schutzhunde eingesetzt, seit dem Mittelalter wurden die Mastiffs nur noch als Jagdhunde des Adels für das Großwild gebraucht. Ganz besonders bewährte er sich bei der Hatz von Bären, Stieren und Wildschweinen. Den Mastiff trifft man sehr selten an, nur in England ist diese Hunderasse gut verbreitet.

Er ist der Vorfahre vom Boxer der Deutschen Dogge und dem Bulldog. Der Mastiff selbst ist ein Abkömmling des Molosser aus Makedonien und Epirus. Mastiff kommt von „Mast-teve“ und bedeutet plump und schwer. Aufgrund ihrer hohen Aggressionsbereitschaft, bei entsprechender Ausbildung/Abrichtung, ist die Rasse als sog. Kampfhund eingeteilt.

Aussehen

Der Mastiff hat einen quadratischen Schädel. Sein Körperbau ist extrem breit und massiv und er hat einen starken Muskelbau. In der Zucht legt man mehr Wert auf die Breite als auf die Größe. Seine Beine sind weit auseiander gestellt. Sein Haar ist kurz und harsch. Die gängigen Fellfarben sind apricot und gestromt.
Mastiffs bringen in der Regel ca. 90 kg auf die Waage, aber es gibt auch schon mal Kameraden die bis zu 150 kg wiegen. Sie erreichen eine Größe von bis zu 90 cm.

Wesen

Mastiffs sind grundsätzlich ruhige und gutmütige Artgenossen, aber aufgrund ihrer geringen Reizschwelle können sie auch ganz schnell sehr gefährlich werden. Im familiären Umfeld kommt er auch gut mit Kindern zurecht, er liebt und beschützt seine Familienmitglieder und zeigt hohen Respekt.

Anforderungen

Der Mastiff ist kein Stadthund für Etagenwohnungen, er brauch enorm viel Platz. In vielen Regionen ist die Haltung und Züchtung der Rasse bewilligungspflichtig. Wegen seiner enormen Kraft und dem großen Gewicht, braucht er eine gute Erziehung, deshalb ist er nur für erfahrene Hundehalter zu empfehlen. Auch in finanzieller Hinsicht ist dieser Hund nicht gerade „günstig“ zu halten, das sollte dringends im Vorfeld berücksichtigt werden.

Gesundheit

Mastiffs haben nicht selten mit Gelenkproblemen (HD) zu kämpfen, was bei diesem Schwergewicht auch kein Wunder ist. Seine Hautfalten im Kopf sollten regelmäßig gepflegt werden, da er hier zu Infektionen neigt.

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Weiterführende Informationen

Bildquelle: Fotolia ©janifest