Bichon à poil frisé

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Geschichte

Der Bichon frisé stammt vom Barbet bzw. vom Water Spaniel ab. Spanische Segler brachten diese Hunde zu Beginn des 16. Jahrhunderts auf die Canarischen Inseln, daher wird er in einigen Hundebüchern auch noch Bichon Ténériffe genannt. Während der französchischen Renaissance liebten ihn besonders die adlichen Frauen wegen seines anmutigen und lieblichen Aussehens. Dort war ein ein klassisches Schoßhündchen, er wurde mit Schleifen und Bändern geschmückt und man drehte ihm Locken in sein Fell. Erstmalig wurde der Bichon frisé 1934 als Rasse beim französischen Hundeverband erwähnt. Viel später in den 50-ziger Jahren tauchte diese Hunderasse in den USA auf, in den 70-ziger Jahren führten ihn Einwanderer nach Großbritanien ein. Der Bichon frisé ist ganz besonders in England eine weit verbreitete Hunderasse.

Aussehen

Der Bichon frisé ist ein kleiner Hund, der in der Regel nur max. 30cm groß ist. Er hat einen verspielten und fröhlichen Charakter. Er hat ein lockeres,seidiges und korkenzieherähnliches Fell. Die Fellfarbe ist in der Regel weiß. Mit 5 bis max. 7kg ist er ein Leichtgewicht.

Wesen

Bichons sind hochaufmerksam und eigenen sich als Wachhund. Er hat eine große Ausdauer, braucht aber keine langen Spaziergänge oder Wanderungen um ausgelastet zu sein. Dieser ausgeglichene und selbstbewußte Hund liebt Kinder über alles und spielt sehr gerne mit ihnen. Er ist Fremden und anderen Hunden gegenüber stets freundlich.

Anforderungen

Diese Rasse ist ein idealer Stadthund für Etagenwohnungen. Ein weiterer Vorteil ist, dass er nicht haart. Eine Familie mit Kindern ist ideal, aber auch bei Senioren, die ihm viel Zuneigung geben fühlt er sich sehr wohl und es bedarf keinerlei besonderer Anforderungen. Man kann ihn auch problemlos eine gewisse Zeit alleine lassen, er ist kein Kläffer und verhält sich ruhig.

Gesundheit

Der Bichon frisé ist im Grunde eine sehr gesunde und robuste Hunderasse. Nicht selten werden sie 15 Jahre und älter. Weibchen neigen im Alter zu Krebs an den Brustdrüsen, Männchen können an Prostatakrebs erkranken. Aufgrund seiner Zierlichkeit ist eine regelmäßige Untersuchung beim Tierarzt anzuraten.

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Weiterführende Informationen

Bildquelle: Fotolia ©chelle129